Tagesfahrt nach Bremen

Am 01.06.2019 fuhr der Bus mit bestem Wetter ausgestattet um 06.30 Uhr in Rühen ab. Mit 50 Personen war der Bus wieder mal voll. Alle waren super drauf und fieberten erst mal dem leckeren Frühstück im Niedersachsenhof in Verden entgegen.

 

Der Busfahrer war ,,neu". Laut eigener Aussage war es auch die erste Fahrt für ihn allein mit einer Gruppe. Zudem hatte er erst 1 Tag zuvor erfahren, dass er diese Tour übernehmen musste. Alles in Allem... super Voraussetzungen. Seine Bewährungsprobe hatte er schon in Verden. Ein Stadtfest legte ein Stadtviertel lahm, ein Kreisel war gesperrt. Eine Brücke hatte keine Lust auf 26 t Bus, und eine Navi ist auch nicht immer Kumpel. Aber Busfahrer Willi blieb ganz gelassen und setzte seine Reisegruppe noch recht pünktlich am Niedersachsenhof ab.Beim Frühstück konnte sich jeder auf seine Weise darüber auslassen oder eben verständnisvoll abhaken.

Anschließend ging es nach Bremen, was ja auch das Ziel war. Eben in der Stadt angekommen stieg die Stadtführerin Helga dazu. Sehr redegewandt gab sie Willi zu verstehen welche Ecken von Bremen doch so interessant sind. So staunte man nicht schlecht wie riesig der Rhododendronpark ist. Das Parkhotel trägt seinen Namen zu Recht. Bremens Architektur zeigt eine eigene Handschrift. Mächtige Herrschaftshäuser säumen die Straßen, die heute vielfach von Geschäftsleuten genutzt werden. Eine normal gefüllte Geldbörse ist für die heutigen Kosten viel zu klein. Leider blieb Bremens Innenleben für eine Besichtigung mit Bus unerreichbar. Da das Mittagessen nahte, blieb für ein Rundgang keine Zeit. Im Friesenhof wartete schon die Belegschaft. Die Versorgung mit Speis und Trank ging schnell von der Hand. So konnte der Eine oder Andere schnell noch ums Eck den Roland besuchen. Ein Foto aufs Handy von dem historischen gut 600 Jahre alten Rathaus, wo jährlich ein Handelsbankett stattfindet. Dem dürfen nur Männer beiwohnen, einzige Ausnahme war Angela Merkel auf Grund ihrer Position. Die gegebene Mittagszeit war natürlich zu kurz, aber ein Besuch zum Vegesacker Hafenfest stand ja noch an. Der Weg kostete ca. 30 Minuten und somit blieben noch gut 2 Stunden um sich mit dem Fest anzufreunden. Und das war nicht einfach. Jeder hatte von diesem Hafenfest eine andere Vorstellung. Immerhin gab es  2 Live-Music-Bühnen und Unternehmungsmöglichkeiten für Kinder. Gott sei Dank alle paar Meter ein Bierhahn. Wer noch Hunger hatte, bei dem Angebot an Buden konnte man echt nicht meckern.

Das Schulschiff ,,Deutschland´´ hat lange darauf gewartet das endlich die Rühener da sind und ein Foto mit ihr machen.

Gegen 16.30 Uhr fuhr der Bus wieder Richtung Heimat. Die Rückfahrt verlief ohne Schikane und so konnte Jeder planmäßig um 19.30 Uhr in Rühen den Bus verlassen und den Heimweg antreten.... Und schön war es trotzdem.

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